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ProjectHisklid 2
SourceFriesenegger, Maurus; Mathäser, Willibald (Hg.) (1974): Tagebuch aus dem 30jährigen Krieg. Nach einer Handschrift im Kloster Andechs.
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Quote* Das erste Übel, das sich mit dem Jahr 1642 einstellte, waren
wieder die Wölfe, deren es eine Menge gab, die Wege, und Stege
aller Orten unsicher machten.
Den 14. Februar schneiete es, und ohngefähr 7 Uhr morgens tat es
fürchterlichen Blitz, bei welchem unser Gotteshaus wie in einem
Feuer stund; und gleich folgte ein schrecklicher Donnerknall, der
aber nichts anders, als einen üblen Geruch in der Kirche, und in
dem Turm hinterließ.
Auf die kältesten Winde, und Reife, die bis Mitte des Mai hinein
gedauert haben, und die den Feld- und vorzüglich den Baumfrüchten
großen Schaden getan, folgte eine langwierige Trockene, bei welcher
man weder bauen, noch das Gebaute ersprießen, und grünen konnte.
Welche traurige Aussicht für den Sommerbau!
Erst den 5. Junii fangete es an zu regnen, und unsere Felder zu
erquicken.
Den 8. Junii, am Fest der Pfingsten entstund ein Schauer-Wetter,
das Schlossen unter andern auf ein Pfund warf, und an vielen
Orten dem Feld, Vieh, und Häusern größten Schaden tat. Wir blieben,
Gott sei Dank, befreit.
Am 11. Junii waren unsere Felder von Reif, wie mit Schnee bedecket;
zum Glück, daß der Roggen noch nicht in der Blüte war! Der Reif
machte doch seinen Schaden.
Den 27. August schlug der Blitz 3mal, oder mit 3mal nach einander
wiederholtem Schlag in unsern Turm, doch allemal ohne Schaden;
aber zu fürchten ist es, daß dieser Turm, den in wenig Jahren
schon 7mal dieses Unglück samt dem Glück getroffen, nicht einmal
Feuer fange, und uns das größte Unglück bringe. *
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Quote CommentHISKLID2;;id::35649;;text::* Das erste Übel, das sich mit dem Jahr 1642 einstellte, waren wieder die Wölfe, deren es eine Menge gab, die Wege, und Stege aller Orten unsicher machten. Den 14. Februar schneiete es, und ohngefähr 7 Uhr morgens tat es fürchterlichen Blitz, bei welchem unser Gotteshaus wie in einem Feuer stund; und gleich folgte ein schrecklicher Donnerknall, der aber nichts anders, als einen üblen Geruch in der Kirche, und in dem Turm hinterließ. Auf die kältesten Winde, und Reife, die bis Mitte des Mai hinein gedauert haben, und die den Feld- und vorzüglich den Baumfrüchten großen Schaden getan, folgte eine langwierige Trockene, bei welcher man weder bauen, noch das Gebaute ersprießen, und grünen konnte. Welche traurige Aussicht für den Sommerbau! Erst den 5. Junii fangete es an zu regnen, und unsere Felder zu erquicken. Den 8. Junii, am Fest der Pfingsten entstund ein Schauer-Wetter, das Schlossen unter andern auf ein Pfund warf, und an vielen Orten dem Feld, Vieh, und Häusern größten Schaden tat. Wir blieben, Gott sei Dank, befreit. Am 11. Junii waren unsere Felder von Reif, wie mit Schnee bedecket; zum Glück, daß der Roggen noch nicht in der Blüte war! Der Reif machte doch seinen Schaden. Den 27. August schlug der Blitz 3mal, oder mit 3mal nach einander wiederholtem Schlag in unsern Turm, doch allemal ohne Schaden; aber zu fürchten ist es, daß dieser Turm, den in wenig Jahren schon 7mal dieses Unglück samt dem Glück getroffen, nicht einmal Feuer fange, und uns das größte Unglück bringe. * ;;sourcefile::1641-44_5588.txt;;id_source::621;;id_text_old::199392;;comment::NULL;;page::NULL
Period
1642-02-21 00:00:00
1642-05-20 23:59:59
Position
Erling
Codeset

freezing temperatures

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